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Ausgabe Oktober/November 2018

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VB Hohenlohe
Ausgabe Oktober/November 2018
Genossenschaften im Portrait
VB Hohenlohe 175 Jahre Jubiläum  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

Volksbank Hohenlohe »die älteste Genossenschaftsbank der Welt wird 175«

Vor 175 Jahren gründeten Öhringer Bürger die „Privatspar- und Leihkasse“. Sie ist heute die älteste noch am Standort bestehende Genossenschaftsbank der Welt.

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Aus der Politik

Forderung der Einführung einer regionalen Steuerung im Rahmen des anstehenden EEG-Änderungsgesetztes

Die unausgewogene Zuschlagsverteilung bei Ausschreibungen im Rahmen von Wind-Onshore Projekten (Windkraftanlagen an Land) verschärft zentrale Herausforderungen der Energiewende und gefährdet letztlich die Erreichung der Pariser Klimaziele. Eine regionale Steuerung des Wind-Onshore Zubaus gemäß Koalitionsvertrag „südlich des Netzengpasses“ würde eine unmittelbar wirksame und effektive Maßnahme im Hinblick auf eine erfolgreiche Energiewende darstellen. Die Frist für einen Einflussnahme ist nur noch sehr begrenzt möglich. Der Appel zur Einführung einer regionalen Steuerung wird von zahlreichen Institutionen, unter anderem von uns durch den DGRV, unterstützt.

http://www.juwi.de/fileadmin/user_upload/01_Downloads/Appell_regionale_Steuerung_mit_Logos_V1.pdf


"Simon Bericht“ zum CRR und CRD-REVIEW

Am 28. Juli 2018 wurden die Berichte von Peter Simon, dem Berichterstatter des Parlamentes, vom Plenum angenommen.

Im nun folgenden Trilogverfahren wird zwischen den Vorschlägen des Parlamentes (Simon Bericht) und des Rates der Europäischen Union über die abschließende Fassung beraten. Die verantwortlichen Akteure halten eine Einigung bis zum Ende der Österreichischen Ratspräsidentschaft im Dezember 2018 für realistisch.

Ein Bericht adressiert den Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (CRR II). Hier werden die Aspekte Verschuldungsquote, strukturelle Liquiditätsquote, Anforderungen an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten, das Gegenparteiausfallrisiko, Marktrisiko, Risikopositionen gegenüber zentralen Gegenparteien, Risikopositionen gegenüber Organismen für gemeinsame Anlagen, Großkredite, Melde- und Offenlegungspflichten behandelt. Von Interesse sind v.a. die Vorschläge zur administrativen Entlastung „kleiner und nicht komplexer Institute“

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A8-2018-0242+0+DOC+XML+V0//DE&language=de

Der zweite Bericht betrifft den Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2013/36/EU (CRD V). Diese Richtlinie befasst sich mit von der Anwendung ausgenommene Unternehmen, Finanzholdinggesellschaften, gemischte Finanzholdinggesellschaften, Vergütung, Aufsichtsmaßnahmen und -befugnisse sowie Kapitalerhaltungsmaßnahmen.

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A8-2018-0243+0+DOC+XML+V0//DE&language=de
 

Europa-Professional  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

Kurz vorgestellt: Europa-Professionell Baden-Württemberg

Europa-Professionell ist ein Netzwerk, das Raum für persönliche Begegnung, Informationsaustausch und Debatten zu europäischen Themen bietet.

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Strassburg Warenabend BWGV  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

Genossenschaftlicher Warenabend im Europäischen Parlament

Der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband veranstaltete einen genossenschaftlichen Warenabend im Straßburger Europaparlament.

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Bankenregulatorische Gespräche in StraĂźburg  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

Bankenregulatorische Gespräche in Straßburg

Gemeinsam mit Vertretern des Sparkassenverbands Baden-Württemberg veranstaltete der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband die bankenregulatorischen Gespräche mit Europaabgeordneten.

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Aus der Wirtschaft
Weinberge Winzergenossenschaft Wolfenweiler eG, Schallstadt  

Pressemitteilungen

Weinlese in Baden: Sehr ordentliche Mengen und hervorragende Qualitäten

Nach dem Rekordsommer 2018 können sich die Winzer in Baden freuen. Die diesjährige genossenschaftliche Lesemenge liegt etwa 10 Prozent über der üblichen Normalernte.

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Landeswettbewerb Innovationen und Start-ups in der Land- und Ernährungswirtschaft

Ziel des Wettbewerbs ist es, Start-ups und innovative Unternehmer/Innen aus Baden-Württemberg durch die Verleihung eines Preises bei der Bekanntmachung ihrer Geschäftsmodelle im Markt zu unterstützen. Zudem sollen mit dieser Initiative weitere Akteure ermutigt werden, mit neuartigen (Marketing-)Konzepten und -strukturen an den aktuellen Entwicklungen teilzuhaben. Bewerben können sich Start-ups und innovative Unternehmen der baden-württembergischen Land- und Ernährungswirtschaft sowie dem zugehörigen Dienstleistungsbereich mit ihren eigenen Konzepten in den Kategorien Landwirtschaft, Verarbeitung, Vermarktung (und Handel) sowie Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette. Der Bewerbungszeitraum läuft noch bis zum 24. Oktober 2018. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/landeswettbewerb-innovationen-und-start-ups-in-der-land-und-ernaehrungswirtschaft-gestartet-bewe


Ganzheitliche Quartiersentwicklung – Wohnen verbunden mit Dienstleistungen

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der demografische Wandel und die geänderten Ansprüche an die Gestaltung der persönlichen Lebensumstände sowie der gestiegene Wunsch nach regionaler Partizipation bringen neue Herausforderungen für die Gestaltung der „Wirtschaft vor Ort“ (https://www.wir-leben-genossenschaft.de/de/wirtschaft-vor-ort-799.htm) mit sich. Die Politik wie auch die Bürger sind gefordert, um die gewünschten wirtschaftlichen Leistungen und die sozialen Rahmenbedingungen auch in einem tragfähigen Rahmen sicherstellen zu können. In vielen Bereichen hat dabei die Kooperation mit anderen Akteuren an Bedeutung zugenommen. Hier kann die Genossenschaft, ganz im Sinne ihres Prinzips „Hilfe zur Selbsthilfe“, einen Beitrag zur Fortentwicklung der benötigten Leistungen in regionalen Handlungsfeldern darstellen. Die Bandbreite der unterschiedlichen Betätigungsfelder erstreckt sich über verschiedene Bereiche der (erweiterten) Daseinsvorsorge, von der Sicherung der ärztlichen Versorgung über die Förderung eines attraktiven Personennahverkehrs bis hin zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die wohnortnahe und familienfreundliche Infrastruktur nimmt eine Schlüsselfunktion ein. Unter dem Stichwort WohnenPLUS (https://www.wir-leben-genossenschaft.de/de/Wirtschaft-vor-Ort-Genossenschaft-bringt-Akteure-unter-einen-Hut-6232.htm) engagiert sich der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband aktiv im Bereich Wohnen verbunden mit Dienstleistungen, im besten Falle unter Einbeziehung der örtlichen Volksbank Raiffeisenbank. Im Rahmen der aktuellen Cobus-Umfrage zum Thema „Quartiersentwicklung“ wurde deutlich, dass Initiativen in medizinischen und sozialen Bereichen am bekanntesten sind. Interessant ist in diesem Kontext auch die von der Hans-Böckler-Stiftung in Auftrag gegebene Studie zum Thema „Wem nutzen wohnungspolitische Maßnahmen?“. Ergebnis dieser wissenschaftlichen Untersuchung ist es, dass die politischen Instrumente Wohngeld, Wohnraumförderung sowie Mietpreisbremse – trotz eines enormen Mitteleinsatzes (für Wohngeldzahlungen und Förderprogramme werden zurzeit etwa 4 Milliarden Euro pro Jahr ausgegeben) – nur einen begrenzten Nutzen stifte im Hinblick auf das Ziel der Sicherstellung einer sozialem Wohnungsversorgung. Aktuellen Diskussionen, die die Idee einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit fokussieren, mach in jedem Falle deutlich, dass eine sozial orientierte Organisation der Wohnungsversorgung umsetzbar ist.

Aus der Wissenschaft

Genossenschaften als Möglichkeit der Nachfolge in familiengeführten Unternehmen

Mit dem Ziel Von Familien geführte Unternehmen spielen in Deutschland und insbesondere in Baden-Württemberg eine bedeutende Rolle. In absehbarer Zeit steht jedes familiengeführte Unternehmen vor der Entscheidung, wer die Nachfolge und ggf. in welcher Rechtsform antritt. In bündiger Form, lesen Sie hier welche allgemeinen Vor- und Nachteile die Rechts- und Unternehmensform eingetragene Genossenschaft (e.G.) als Möglichkeit der Nachfolge in familiengeführten Unternehmen bieten kann. Generell weisen e.G. eine geringe Insolvenzquote auf und lassen sich mit wenigen Mitgliedern leicht gründen. Durch die gesetzlich verankerte Struktur werden Werte wie Transparenz und Demokratie gelebt und die Satzung sowie die Höhe der Geschäftsanteile individuell gestaltet. Zudem ist die stabile Rechtsform e.G. haftungsbeschränkt und erlaubt den Mitgliedern den freiwilligen Ein- sowie Austritt. Während des Umwandlungsprozesses werden Gründer diskret beraten und geprüft, wodurch finanzielle Mehrbelastungen auf die Gründungsmitglieder zukommen und ein konkreter Förderzweck ausformuliert wird. Aufgrund der internen Kontrollstrukturen der Rechtsform e.G. kann es zu Konflikten zwischen den Familienmitgliedern kommen. Außerdem sind steuerliche Aspekte zu beachten. Dennoch ergeben sich durch die Rechtsformwahl Chancen hinsichtlich des gesonderten Führens von sogenannten Tochtergesellschaften unter dem Dach der e.G.

Abschließend stellt sich u. a. die Frage, wer Mitglied wird? Sollen Ihre Mitarbeiter Ihr Unternehmen mit Ihrer Familie weiterführen?

 

World Food Day Colloquium 2018 „Cooperatives: essential for food security?!“ an der Universität Hohenheim (16. Oktober 2018)

Jährlich werden im Rahmen des World Food Day Colloquium aktuelle Themen der Agrar- und Ernährungswirtschaft behandelt. Am 16. Oktober fand das diesjährige World Food Day Colloquium 2018 erneut an der Universität Hohenheim statt. In diesem Jahr stand die Rolle der Genossenschaften sowie deren Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherung im Fokus. Darüber hinaus wurden institutionelle und politische Rahmenbedingungen als wichtige Voraussetzungen für den Erfolg der Genossenschaften zur Verbesserung der Situation der globalen Ernährung diskutiert. Besonderer Anlass für das bevorstehende World Food Day Colloquium war in diesem Jahr das 200-jährige Jubiläum der Universität Hohenheim und das Raiffeisenjahr 2018, in dem die Genossenschaftsidee anlässlich des 200. Geburtstages ihres Gründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen gefeiert wird. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Hohenheimer Food Security Center (FSC), unter der Leitung von Herrn Prof. Doluschitz, Frau Dr. Jenny Kopsch-Xhema, Frau Dr. Nicole Schönleber sowie in Kooperation mit dem BWGV.

Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment fĂĽr Anleger  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

Interview: Nachhaltigkeit muss sich auszahlen

Für institutionelle Anleger spielen Nachhaltigkeitskriterien eine wichtige Rolle. Dies ergab auch eine Studie von Union Investment und Professor Schäfer, Universität Stuttgart, hervor.

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Aus der Gesellschaft

Veranstaltungsreihe Bürgergenossenschaften

Die Sicherung örtlicher Infrastrukturen, vor allem in ländlichen Gebieten, wird vermehrt zu einer Gemeinschaftsaufgabe. Hier liegt der Fokus des Verbundprojektes „KoDa eG“: Modellentwicklung und Gründung von Bürgergenossenschaften zur kommunalen Daseinsvorsorge. Hat der Auf- und Ausbau von Infrastrukturen, wie Straßen und Abwassernetzen bis hin zu Freizeitkultur und sozialen Einrichtungen, in den vergangenen Jahrzehnten zu guten Lebensbedingungen in Deutschland beigetragen, so stellt sich im Zusammenhang mit dem sozialen und demographischen Wandlungsprozess zunehmend die Frage der Daseinsvorsorge. Hier bietet die Rechts- und Unternehmensform der eingetragenen Genossenschaft (eG) passende Lösungsmöglichkeiten an. Einsatzgebiete für genossenschaftlich organisiertes Bürgerengagement reichen von Angeboten zur Sicherstellung der Nahversorgung über Betreuungsangebote für Kinder sowie ältere Menschen, Gesundheitsdienstleistungen, innovative bedarfsgerechte Wohnformen bis zu zukunftsfähige Mobilitätskonzepte. Gefördert wird das Projekt durch die Fördermaßnahme „Kommune innovativ“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Konkrete Fragestellung ist hierbei „Welche Wirtschafts-, Organisations- und Managementformen sind unter dem Dach einer Genossenschaft möglich?“ Die Koordination des Verbundprojektes obliegt dem „ZZE“ (Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung) an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V., welches die Kommunen gemeinsam mit den Praxispartnern „SPES e.V.“ (Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen) und „K-Punkt Ländliche Entwicklung“ wissenschaftlich und fachlich begleitet. Der BWGV ist u.a. als Gesprächspartner der Think Thanks eingebunden. Die vom BWGV in Zusammenarbeit mit SPES und K-Punkt konzipierte Veranstaltungsreihe „Bürgergenossenschaften“ hat sich zum Ziel gesetzt diese Initiativen bürgerlichen Engagements bekannter zu machen und die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Anmeldung

VR-Agrartag SPEZIAL  

Pressemitteilungen

Genossenschaftspreis 2018: Gewinner finden Lösungen für Herausforderungen unserer Zeit

Erstmalig fand die Verleihung der mit je 2.500 Euro dotierten Preise im Rahmen des Landwirtschaftlichen Hauptfests auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart statt.

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Veranstaltungen

23.10.2018
Zukunft der EU / Wirtschafts- und Währungsunion im Fokus
(Organisation: BWGV)
Ort: Volksbank Stuttgart

08.11.2018
Veranstaltungsreihe Bürgergenossenschaften
(Organisation: BWGV in Kooperation mit Partnern)
Ort: Auftaktveranstaltung in der Volksbank Stuttgart mit Staatsrätin Erler
http://www.wir-leben-genossenschaft.de/buergergeno

Stellenangebote

Stellenangebote im BWGV:

Der BWGV sucht zurzeit neue Mitarbeiter in den Bereichen Beratung, Steuerberatung, Bildung/ Personalentwicklung, Prüfung Verwaltung und Interessenvertretung. Detaillierte Angaben zu den Anforderungsprofilen finden Sie auf unserer Jobbörse.

 

Jobs in den Genossenschaften:

Rund 35.000 Menschen arbeiten in den insgesamt 830 baden-württembergischen Genossenschaften Hier veröffentlichen die Genossenschaften ihre Jobgesuche.

 
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