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Ausgabe Dezember 2017 / Januar 2018

Geno-Blog
Gunter Endres

Ausgabe Dezember 2017 / Januar 2018
Genossenschaften im Portrait
Molkerei Schrozberg  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

»Wir bleiben Pioniere in Sachen Naturkost«

Die Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken eG in Schrozberg (Molkerei Schrozberg) arbeitet erfolgreich an ihrem Ziel, das Segment Demeter bundesweit auf Schrozberg zu konzentrieren.

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Aus der Politik
Landwirtschaftsminister Peter Hauk im BWGV-Fachrat Ländliche Ware am 10.11.2017  

Landwirtschaftliche Genossenschaften

Hauk bezieht im Fachrat Ländliche Ware Position zu aktuellen Themen

Von der Düngeverordnung bis zur steuerfreien Risikorücklage: Landwirtschaftsminister Peter Hauk tauschte sich mit Mitgliedern des BWGV-Fachrats ländliche Ware aus.

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MdEP Simon veröffentlicht Bericht zum Bankenpaket CRR II / CRD V

MdEP Peter Simon hat Ende November den Berichtsentwurf des Europäischen Parlaments zur Überarbeitung der europäischen Eigenkapital-, Liquiditäts- und sonstigen Aufsichtsanforderungen (CRR II / CRD V) veröffentlicht. Darin werden für „kleine und nicht komplexe“ Banken Entlastungen in der Bankenregulierung vorgeschlagen. Im Gegensatz zum 2016 von der EU-Kommission vorgelegten Entwurf wird die Abgrenzung kleinerer Banken bei Regulierungsthemen im Bericht von MdEP Simon flexibler gehandhabt. So ist vorgesehen, dass die nationalen Aufsichtsbehörden Bilanzsummen-Schwellenwerte in Abhängigkeit vom Bruttoinlandsprodukt eines Landes in einem gewissen Rahmen eigenständig setzen können. Das würde die Grenze für Deutschland auf bis zu 4,8 Mrd. Euro erhöhen. Damit könnten bis auf zwei Institute alle Genossenschaftsbanken in Baden-Württemberg von den Erleichterungen profitieren.

Für kleinere Banken sieht der Bericht Entlastungen im Meldewesen, bei den Offenlegungsanforderungen und in Bezug auf die Vergütungsregelungen vor. Dies ist zwar ein wichtiger Schritt hin zu mehr Proportionalität in der Bankenregulierung. An vielen Stellen gehen die Vorschläge aber noch nicht weit genug. Der BWGV wird sich deshalb, zusammen mit dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), intensiv in den politischen Entscheidungsprozess einbringen und die Anliegen der kleineren Institute in den anstehenden Verhandlungen im EU-Parlament und den anschließenden Trilog-Verhandlungen vertreten.

Eine Einschätzung des BVR zum Berichtsentwurf finden Sie hier:

https://www.bvr.de/Presse/Pressemitteilungen/BVR_wertet_den_Berichtsentwurf_des_Europaeischen_Parlaments_zum_Bankenpaket_CRR_II_CRD_V_positiv

 

EU-Kommission veröffentlicht Mitteilung zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2020

Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2020 ist bereits in vollem Gange. Am 29. November veröffentlichte die Europäische Kommission eine Mitteilung zur „Ernährung und Landwirtschaft der Zukunft“. Darin wird die wichtige Rolle der europäischen Land- und Ernährungswirtschaft unterstrichen. Gleichzeitig schloss die Kommission die Option einer Kappung der Direktzahlungen erneut nicht aus.

Allerdings blieben viele Aussagen der Kommission hinsichtlich der zukünftigen Ausgestaltung der GAP allgemein. So gibt die Mitteilung Ausblick auf die für die landwirtschaftlichen Genossenschaften in Baden-Württemberg relevanten Instrumente der Gemeinsamen Marktorganisation. Der erste Legislativvorschlag wird für das zweite Quartal des kommenden Jahres im Anschluss an den Kommissionsvorschlag zum künftigen Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Kommission erwartet.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-17-4842_de.htm 
 

Aus der Wirtschaft
Sparkassen und Genossenschaftsbanken fordern: Sparen muss sich wieder lohnen  

Pressemitteilungen

Sparkassen und Genossenschaftsbanken fordern: Sparen muss sich wieder lohnen

„Sparen muss sich endlich wieder lohnen! Ein Ende der Nullzinspolitik ist längst überfällig“, fordern Sparkassenverband Baden-Württemberg und Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband

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Kapitalmärkte  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

Optimistischer Blick auf die Kapitalmärkte

Welche Perspektiven gibt es für Anleger in den nächsten Monaten? Die Geno-Graph-Redaktion fragt nach bei Jens Wilhelm, Vorstandsmitglied von Union Investment.

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Aus der Wissenschaft
Forschungsstelle fĂĽr Genossenschaftswesen Universität Hohenheim  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

Aktuelle Promotionsprojekte an der Forschungsstelle für Genossenschaftswesen

Doktorandinnen der Forschungsstelle für Genossenschaftswesen der Uni Hohenheim sprechen über Promotionsvorhaben und die thematische Bandbreite und Interdisziplinarität der Forschungsstelle.

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CALL FOR PAPERS
6th EACB Award for Young Researchers on Coop Banks
http://www.eacb.coop/en/award-for-young-researchers-on-co-operative-banks/studies/6th-eacb-award-for-young-researchers-on-coop-banks.html

Aus der Gesellschaft
Energie-Diskussion im GENO-Haus  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

Über eine bürgernahe Energiewende

Mit Photovoltaik-Anlagen auf vielen Dächern und Windkraftanlagen in der Landschaft ist das Thema Energiewende für jedermann sichtbar.

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In Arbeit, ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

Die Anzahl der interkulturellen Belegschaften nimmt zu, inzwischen hat jede fünfte Person in Deutschland einen Migrationshintergrund. Auch immer mehr Geflüchtete, die seit 2015 hierzulande angekommen sind, nehmen eine Arbeit auf. Wie kann ein nachhaltiges Diversity Management gelingen. In Arbeit, ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit, geht diesen Fragen in der Praxis nach.

In Arbeit verfolgt das Ziel, die gute Zusammenarbeit in interkulturellen Belegschaften entlang der vier INQA-Themenbereichen Führung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz zu unterstützen und zeichnet sich dadurch aus, dass alle Hilfestellungen auf der Grundlage von Befragungen der Unternehmen entstehen, die bereits mit interkulturellen Belegschaften arbeiten. Das Angebot schließt neben Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten und dem Expertenwissen von INQA auch eine Kooperation mit dem Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung" (IQ) ein.

Neu erschienen sind die zweite Ausgabe des Magazins, eine Checkliste für Arbeitgeber und eine Sammlung von Praxistipps für KMU. Alle In Arbeit Angebote richten sich an kleine und mittelständische Betriebe, die mit interkulturellen Belegschaften arbeiten.

 

Multikulti am Arbeitsplatz - interkultureller Umgang mit Kollegen und Kunden

Nationale und kulturelle Vielfalt sind mittlerweile Normalität in vielen Betrieben. Vor allem Auszubildende haben vermehrt einen Migrationshintergrund.
Häufig lässt der betriebliche Alltag keine Zeit, um unter Kollegen Unsicherheiten oder Missverständnisse zu klären, Konflikte sind nicht selten die Folge.
Wird das Verständnis für die feinen Unterschiede und die großen Gemeinsamkeiten jedoch geschult, kann kulturelle Vielfalt die alltägliche Arbeit entscheidend bereichern. Wenn wir das „Warum macht er das so?“ besser verstehen und angemessener reagieren können, werden die Zusammenarbeit im Team und der Kundenkontakt erfolgreicher, die Arbeitsabläufe effizienter, die Unternehmensidentifikation steigt.

Themenschwerpunkte
Welche Rolle spielt Kultur im Verhalten?
Praxisbeispiele und Modelle zum besseren Verständnis kultureller Unterschiede
nonverbale und verbale Kommunikation verstehen - Konflikte vermeiden oder lösen
Gemeinsamkeiten und versteckte Ressourcen für die Zusammenarbeit entdecken

Zielsetzung/Nutzen
Mit Menschen unterschiedlicher Herkunft treffen unterschiedliche Vorstellungen und Ausdrucksformen aufeinander, zum Beispiel von Hierarchie, von Zusammenarbeit oder von Zuverlässigkeit. Die Teilnehmer entwickeln ein Bewusstsein für diese interkulturellen Situationen und können diesen offen begegnen. Sie erkennen Missverständnisse in Kommunikation und Verhalten und reagieren darauf effizient und lösungsorientiert im Sinne einer produktiven Unternehmenskultur.

Zielgruppe
Führungskräfte und Mitarbeiter deutscher und nicht-deutscher Herkunft, mit und ohne Vorerfahrungen in kultureller Diversität, die sich auf interkulturelle Herausforderungen am Arbeitsplatz vorbereiten möchten

http://www.bwgv-akademie.de/programm/default.aspx?N=2252&P=6741

Veranstaltungen

05. Februar 2018
Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW

Im Wizemann, Quellenstraße 7, 70376 Stuttgart, 09:00-14:00 Uhr
https://www.wirtschaft-digital-bw.de/service/veranstaltungen/detailseite/digitalgipfel-2018-wirtschaft-40-bw-102/

 

05.03.2018               
Zukunftsforum Genossenschaft

GENO-Haus Stuttgart, 16:30 – 22:00 Uhr
 

Stellenangebote

Stellenangebote im BWGV:
Der BWGV sucht zurzeit neue Mitarbeiter in den Bereichen Beratung, Steuerberatung, Bildung/ Personalentwicklung, Prüfung Verwaltung und Interessenvertretung. Detaillierte Angaben zu den Anforderungsprofilen finden Sie auf unserer Jobbörse.

Jobs in den Genossenschaften:
Rund 35.000 Menschen arbeiten in den insgesamt 830 baden-württembergischen Genossenschaften Hier veröffentlichen die Genossenschaften ihre Jobgesuche.

 
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