Springe direkt zum Inhalt , zum MenĂŒ .

Zum VRmobil-Jubiläum das 1.000 Fahrzeug

Gewinnsparverein VRmobil
Hanselmann

139 Fahrzeuge plus einen gestifteten  Jubiläums-Pkw  haben  die  Volksbanken und Raiffeisenbanken im Land am 20. Juli sozialen Einrichtungen in ganz Baden-Württemberg  gespendet.  In  der  gelungenen  10-Jahre-Jubiläumsveranstaltung  mit  mehr als 400 Gästen im Carl Benz Center in Stuttgart hat Manfred Lucha MdL, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg und Schirmherr des  Sozialprojekts,  während  des  Festakts  symbolisch  die  Fahrzeugschlüssel  übergeben.  Seit dem  Start  des  Projekts  „VRmobil  –  Wir  fördern die  Region“  im  Jahr  2007  mit  der  ersten  Übergabeveranstaltung  in  2008  haben  Volksbanken und  Raiffeisenbanken  in  Baden-Württemberg insgesamt 1.053 VRmobile gespendet. Anlässlich des  Überschreitens  der  1.000er-Marke  gab  der Gewinnsparverein  der  Volksbanken  und  Raiffeisenbanken  in  Baden-Württemberg  e.V.  während der von SWR-Hörfunkmoderatorin Stefanie  Anhalt  charmant  moderierten  Festveranstaltung das 1.000. Fahrzeug zusätzlich zu den 139 VRmobilen als Spende dazu. Danach starteten die VRmobile genannten VW Ups, Caddys und T6-Busse zu  einer  Sternfahrt  in  die  sozialen  Einrichtungen. In  Zukunft  helfen  sie  zum  Beispiel  dem  Verein Kinder- und Jugendhilfe Backnang e.V., dem Netzwerk  für  Familien  und  Hebammen  Ortenau  e.V. oder der Stiftung Innovation und Pflege in Sindelfingen.

Gesamtspende im Wert von mehr als 1,4 Millionen Euro

VRmobil
Im sofortigen Besitz ohne vorherige Leasing-Zeit: Das 1.000 VRmobil, gespendet vom
Gewinnsparverein, ist nun für das Kinderheim Haus Nazareth im Einsatz, das von der zuvor
als Gewinnerbank ausgelosten Volksbank Bad Saulgau als Empfänger bestimmt worden war.

Die Fahrzeuge stehen den sozialen Einrichtungen  auf  Leasingbasis  für  drei  Jahre  zur  Verfügung,  was einer Gesamtspende von mehr als 1,4 Millionen Euro entspricht. Insgesamt mehr als acht Millionen Kilometer können die VRmobile in dieser Zeit im Dienste der Solidarität fahren. „Mit  dieser  Hilfe  auf  Rädern  manifestieren  die Volksbanken  und  Raiffeisenbanken  eindrücklich den genossenschaftlichen Gedanken ihrer Gründerväter:  „,Was  einer  alleine  nicht  schafft,  das schaffen viele‘„, sagte Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha. „Menschen, die ihre Kräfte bündeln, sind gemeinsam stärker, als es ein einzelner je sein könnte. Das gilt heute noch genauso wie vor 150 Jahren. Ich danke Ihnen allen für Ihr solidarisches  Engagement.  Sie  tragen  dazu  bei, dass  das  soziale  Netz  eng  geknüpft  bleibt  und viele hilfsbedürftige Menschen in den Regionen mobil  versorgt  werden  können“,  bedankte  sich Lucha  bei  den  Vertretern  der  Genossenschaftsbanken.  Den  Mitarbeiterinnen  und  Mitarbeitern der sozialen und karitativen Dienste, die die zur Verfügung  gestellten  Autos  in  Zukunft  nutzen werden,  wünschte  der  Minister  allzeit  gute  und sichere Fahrt.

Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung

VRmobil
Freuten sich bei der symbolischen Schlüsselübergabe mit den sozialen Einrichtungen,  denen die VRmobile zugutekommen: (v.l.) Manfred Lucha MdL, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg und Schirmherr des Projekts, BWGV-Präsident Dr. Roman Glaser und Jürgen Rehm, Vorstandsmitglied des Gewinnsparvereins der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg.

„Unsere  Volksbanken  und  Raiffeisenbanken verbinden  wirtschaftlichen  Erfolg  mit  sozialer Verantwortung. Die VRmobile sind dafür ein hervorragendes  Beispiel“,  sagte  Dr.  Roman  Glaser, Präsident  des  Baden-Württembergischen  Genossenschaftsverbands,  bei  der  Schlüsselübergabe. „Es ist schon etwas ganz Herausragendes, wenn nun in zehn Erfolgsjahren mehr als 1.000 dieser Fahrzeuge auf unseren Straßen dazu beigetragen haben  und  noch  immer  beitragen,  soziales  Wirken in den Regionen zu unterstützen beziehungsweise erst möglich zu machen.“

Das  Besondere  an  der  Spendenaktion:  Die Bankkunden  selbst  machen  dies  möglich.  Rund 350.000  Kunden  von  Volksbanken  und  Raiffeisenbanken  in  Baden-Württemberg  haben  jeden Monat  bei  ihrer  Bank  insgesamt  mehr  als  1,14 Millionen Lose des Gewinnsparvereins der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg e.V. erworben.

Gewinnen, Sparen, Helfen

VRmobil
Jürgen Rehm und sein Gewinnsparverein-Team hatten ein unterhaltsames Programm für die Jubiläumsveranstaltung im und vorm Carl Benz Center zusammengestellt.

So funktioniert das Gewinnsparen: Ein Los kostet zehn Euro, davon gehen 7,50 Euro auf ein Sparkonto  und  2,50  Euro  sind  der  Spieleinsatz.  Von diesem Einsatz werden rund 63 Cent nach der Abgabenordnung an gemeinnützige Einrichtungen, Kindergärten, Schulen oder Sport- und Musikvereine in der jeweiligen Region gespendet. Mitglieder des Gewinnsparvereins sind 135 Volksbanken und  Raiffeisenbanken  in  Baden-Württemberg. „Wir können voller Stolz sagen, das Gewinnsparen ist eine wichtige Lotterie im Ländle, und auch bei diesem Projekt wird mit den genossenschaftlichen Werten wie Selbsthilfe, Verantwortung, Subsidiarität, Solidarität ein wertvoller Beitrag für die Regionen geleistet“, sagte Jürgen Rehm, Vorstand des  Gewinnsparvereins  der  Volksbanken  und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg.

Viele soziale Einrichtungen können die Fahrzeuge auch nach den drei Jahren weiterhin nutzen. Denn von den 685 VRmobilen, die in den Jahren 2008  bis  2014  übergeben  wurden,  haben  die Volksbanken  und  Raiffeisenbanken  nach  Ablauf des Leasingvertrags 621 komplett an die sozialen Einrichtungen  gespendet.  Das  Spendenaufkommen des Gesamtprojekts beträgt nun mehr als 9,1 Millionen Euro.

Artikel versenden