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Intersport: Energiebeirat berät Mitglieder

Intersport Deutschland eG
BWGV-Archiv

Wer heute im Wettbewerb mithalten will, kommt an energieeffizienter Technologie kaum vorbei. Doch kleinen und mittleren Unternehmen fehlt es häufig an personellen und finanziellen Ressourcen, um sich über das Thema Energiesparen zu informieren. Das weiß auch das BWGV-Mitglied Intersport Deutschland eG. Die Sportfachhandelskooperation hat aus diesem Grund einen Energiebeirat gegründet, der Mitgliedsunternehmen unter die Arme greift und die Marschrichtung der Kooperation in Sachen Energieeffizienz vorgibt. Ziel des Gremiums, das aus Intersport-Händlern und Mitarbeitern der Heilbronner Zentrale besteht, ist der gemeinsame Austausch und die Suche nach innovativen Lösungen mit Energieberatern und externen Spezialisten. „Anhand konkreter Beispiele können wir so jede neue Technik oder Innovation genau unter die Lupe nehmen und diese dann gemeinsam mit Energieexperten und unseren Mitgliedern bewerten“, sagt Andrea Lutterbeck, die den Bereich Ladenbau bei der Intersport eG leitet.

Brennstoffzellen: sinnvoll oder nicht?

Neue Technik spielte auch beim jüngsten Energiebeirat in Dortmund eine Rolle. „Wir sehen uns als verlängerten Arm unserer Mitglieder und suchen natürlich immer nach der optimalen Lösung. Dazu reicht es aber nicht, nur auf Bewährtes zu schauen. Mit dem Energiebeirat können wir immer ein bisschen über den Tellerrand hinaus blicken“, erklärt Lutterbeck. Deshalb nahm der Energiebeirat in Dortmund die Brennstoffzelle genau unter die Lupe. Wie sinnvoll ist der Einsatz einer Brennstoffzelle, war das Thema der Veranstaltung, an der auch Ernst Panse teilnahm, der beim Mittelstandsverbund ZGV für Klimaund Energiefragen zuständig ist. Das Fazit: Brennstoffzellen machen wirtschaftlich Sinn, sofern die nötigen Parameter stimmen.

Idee des Energiebeirats wird unterstützt

Das Vorgehen der Intersport eG, bei der knapp 1.500 Sportgeschäfte in Deutschland angebunden sind, findet auch beim Mittelstandsverbund viel Anerkennung. Der Spitzenverband des kooperierenden Mittelstandes unterstützt den Expertenkreis seit seiner Gründung mit Expertise und Informationen, zum Beispiel über mögliche Fördermittel. „Wir freuen uns und sind auch ein bisschen stolz, dass wir die Erfolgsgeschichte des Energiebeirats von Anfang an mit unterstützen konnten“, erklärt Panse. Denn die Zusammenarbeit mit der Sportfachhandels-Genossenschaft sei für beide Seiten gewinnbringend. Das zeigt auch ein Blick auf die Energieberatungen bei den Interport-Händlern. Über 170 geförderte Beratungen haben die Mitgliedsunternehmen der Heilbronner Genossenschaft in den vergangenen Jahren durchgeführt. Pro Jahr spart die Intersport-Gemeinschaft damit über 5.000 Kilogramm CO2 ein. Ein Erfolg, der nicht zuletzt der Arbeit des Energiebeirats zu verdanken ist.

„Klimaprofis“ helfen beim Energiesparen

Der Interport-Energiebeirat zeigt, dass Energieeffizienz für mittelständische Unternehmen kaum an Aktualität verliert. Mit dem Projekt „Klimaprofi für den Mittelstand“ sind die Weichen gestellt, in fünf Pilotbranchen kostenlose Klimaschutzberatungen durch den Mittelstandsverbund durchzuführen. „Verbundgruppen aus den Branchen Bäcker, Fleischer, Apotheke, Friseure und Kfz-Werkstätten sind aufgerufen, sich dem Projekt anzuschließen“, rät Ernst Panse. „Denn was das Klima schützt, schont auch den wirtschaftlichen Ertrag eines Unternehmens.“

 

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