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Generation Geno: Junglandwirte im Web 2.0

www.generationgeno.de
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Kurz und knapp, so funktioniert Kommunikation heute. Gute Inhalte ja, aber bitte nicht zu lang. Zu viel zu lesen bitte auch nicht, gibt’s das nicht als Video? Die Mitglieder- und Kundenansprache verändert sich. Und dies immer rasanter. Druckerzeugnisse gehen heute an der jüngeren Zielgruppe oft völlig vorbei. Fragen Sie die mittelständische Druckerei in Ihrer Nähe, falls diese noch existiert. Der Nachrichten- und Unterhaltungskonsum findet heute zu einem großen Teil online statt. Laut aktuellen Zahlen ist die Altersgruppe der 14- bis 35-jährigen etwa 90 Stunden in der Woche online erreichbar. Man kann das bedenklich finden, es ändert aber nichts an den Tatsachen. Die Frage ist, wie damit umgegangen wird. Als gesichert gilt: Die klassischen Kommunikationskanäle verlieren an Reichweite und Bedeutung. Das Kommunikationsverhalten und damit der Informationsfluss verlagern sich in der jüngeren Zielgruppe mit zunehmender Tendenz in die sozialen Netzwerke.

Mitgliederkommunikation im Web 2.0

Logo Generation Geno

In den sozialen Netzwerken wird nicht nur konsumiert, sondern auch diskutiert. Das klassische Sender-Empfänger-Modell hat damit ausgedient und weicht einer aktiven Ansprache mit direkter Feedbackmöglichkeit durch die Nutzer. Dies birgt einerseits Gefahren, man denke an den sogenannten „Shitstorm“ und die Geschwindigkeit, in der Diskussionen und Meinungsäußerungen in den sozialen Netzwerken ins Extreme abdriften können. Andererseits hat die aktive Ansprache der Nutzer durch die Möglichkeit der direkten Meinungsäußerung auch den Charme, eine aktive Auseinandersetzung mit Themen anzustoßen und durch die direkte Beteiligung der Nutzer ein unmittelbares Feedback und wertvolle Impulse einzufangen. Der BWGV trägt dem Nutzerverhalten der jüngeren Generation Rechnung und versucht, den genossenschaftlichen Gedanken auch im Web 2.0 bei Junglandwirten und Jungwinzern zu fördern. Ergebnis ist das Projekt „Generation Geno“: zeitgemäße Kommunikation auf Augenhöhe mit den jungen Mitgliedern.

Unterschiedliche Kommunikationskanäle

Generation Geno
„Generation Geno“ nutzt die am meisten frequentierten sozialen Medien, um Genossenschaften im Web zu positionieren.

Der Medienkonsument von heute ist zwar selbstbestimmt, was die Auswahl der Inhalte betrifft, dies steht aber nicht im Widerspruch zu einer gewissen Bequemlichkeit. Die Inhalte müssen zugänglich und einfach transportabel sowie konsumierbar sein. Was mehr als drei Klicks entfernt liegt, wird schon nicht mehr beachtet. Zugleich kann in den sozialen Medien mit wenigen Mausklicks eine Vielzahl von Kanälen bespielt werden. Es gilt jedoch, durch Fokussierung die Streuverluste so gering wie möglich zu halten. Facebook und Instagram sind die am stärksten frequentierten Netzwerke. Eignet sich Facebook auch für Inhalte von mittlerer Länge und daran angeschlossenen Diskussionen, setzt Instagram dagegen auf Bildsprache.

Auch für Nicht-Leser

Aus was besteht demnach die „Generation Geno“? Ausgehend von einem klassischen Weblog, der Internetseite www.generation-geno.de, werden Facebook, Instagram und ein Youtube-Kanal bespielt. Dies hat den Vorteil, dass die Oberhand über die eigenen Inhalte auf dem Weblog gewahrt werden kann und längere Beiträge und Inhalte auf Facebook und Instagram kurz angeteasert werden können, um sie dem Publikum schmackhaft zu machen. Der Youtube-Kanal wird ganz zeitgemäß mit kurzen Videoclips bestückt, um auch die Leseabstinenten zu animieren sich mit den Themen auseinanderzusetzen. Grundsätzlich hat hier jedes Mitglied aus dem Agrarsektor die Möglichkeit, sich selbst und ihre Nachwuchsarbeit vorzustellen. Den Auftakt macht die Fellbacher Weingärtner eG. Wer auch an einem Videoclip für seine Genossenschaft interessiert ist, kann sich gerne bei Dr. Johannes Klaus (Kontaktdaten nebenstehend) melden.

Mitgliederbindung durch Teilhabe

Was soll mit „Generation Geno“ erreicht werden? Die genossenschaftliche Organisationsform soll auch im Web 2.0 positioniert werden. Sichtbar sein. Wer die sozialen Medien heute nicht bespielt, der existiert in der Wahrnehmung – insbesondere der jüngeren Generation – schlicht nicht mehr. „Generation Geno“ gibt den landwirtschaftlichen und Winzer-Genossenschaften und ihren Mitgliedern die Möglichkeit, sich auf einer zentralen Plattform vorzustellen und zu präsentieren. Genossenschaftliche Themen, Veranstaltungen und Fortbildungsangebote finden hier eine Plattform mit klar umrissener Zielgruppe: die junge Generation der Landwirte und Winzer. Diese soll informiert und unterhalten werden. Informiert sowohl über neueste Entwicklungen als auch über die grundlegenden Besonderheiten und die Funktionsweise der genossenschaftlichen Organisationsform. Welche Vorteile bringt mir die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft? Welche Rechte habe ich als Mitglied? Welche Pflichten? Sie soll die Möglichkeiten der sozialen Medien zum direkten Feedback nutzen und sich aktiv auf den Plattformen einbringen. Diskutieren statt Schlechtreden. Bindung durch Teilhabe.

Sind Sie dabei?

Das Projekt lebt vom Input. Und dieser kann und soll auch nicht größtenteils aus dem Verband, sondern von seinen Mitgliedern kommen. Von den einzelnen Genossenschaften und ihren Mitgliedern. Vor allem den Jungmitgliedern. Prosument nennt sich das im Jargon, eine Mischung aus Produzent und Konsument, in Bezug auf die Inhalte. Neuigkeiten aus den Genossenschaften, Fortbildungsangebote für Genossenschaftsmitglieder, wichtige Termine und aktuelle Entwicklungen, all das soll Eingang finden. Die klar definierte Zielgruppe hat auch den Charme, dass sich die Plattform auch für Stellen- und Ausbildungsangebote anbietet – insbesondere für Berufe, die vielleicht weniger im Fokus von jungen Menschen stehen. Begleitet von einem kurzen Porträt des Berufs wird die Materie greifbar und das Interesse an einer soliden Ausbildung bei einem genossenschaftlichen Ausbildungsbetrieb größer. Hat „Generation Geno“ Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich jederzeit bei Dr. Johannes Klaus.

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