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Ausgabe Juni/Juli 2018

DKMS Parxisbericht Foto VB HNR
VB HNR
Ausgabe Juni/Juli 2018

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Genossenschaften im Portrait
Stiftung der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg eG unterstĂĽtzt DKMS TĂĽbingen  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

Bank-Stiftung finanziert 286 Stammzellenspender-Typisierungen

Die Stiftung der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg eG feierte ihren 10. Geburtstag und unterstütze die DKMS mit einer Spende und rief zu drei Typisierungsaktionen in der Bank auf.

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Aus der Politik
Ă„nderungen in der Organisation der Forstwirtschaft  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

Neuorganisation der Forstverwaltung stellt auch Genossenschaften vor Herausforderungen

Die Organisation der Forstverwaltung in Baden-Württemberg steht vor weitreichenden Veränderungen.

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Abgeordnetendialog in Esslingen BZV 2018  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

»Bankenstruktur in Deutschland so erhalten«

Beim Abgeordnetendialog in Esslingen sprachen sich die Beteiligten dafür aus, die Bankenstruktur in Deutschland so zu erhalten.

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Aus der Wirtschaft
Fraunhofer ISE Agrophotovoltaik-Testanlage  

Mitgliederzeitschrift Geno Graph

Sonne ernten auf zwei Etagen – Agrophotovoltaik steigert Landnutzungseffizienz

Bislang galt für Ackerflächen: entweder Stromerzeugung oder Nahrungsmittelproduktion. Eine Pilotanlage, an der die Elektrizitätswerke Schönau eG beteiligt sind, vereint nun beides.

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Umfrage des COBUS Wirtschaftsbarometer zum Raiffeisenjahr

Die Umfrage des COBUS Wirtschaftsbarometer im Auftrag des BWGV wurde im Mai 2018 durchgeführt und richtete sich an Unternehmer aus Baden-Württemberg.

Am 30. März diesen Jahres wäre Friedrich Wilhelm Raiffeisen 200 Jahre alt geworden.  Anlass genug, um ihm in diesem Jahr im Rahmen von Veranstaltungen zu würdigen, indem um an sein vergangenes Wirken zu erinnern und darüber hinaus die Bedeutung dessen für unsere heutige Zeit aufzeigen. Bisher haben 29,4% der befragten Unternehmer von einer der vielfältigen Aktionen mitbekommen – hier besteht noch Potential. Dabei ist den meisten Befragten (76,5%) bekannt, dass die Raiffeisen-Genossenschaften auf die ursprüngliche Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen zurückgehen. Die Genossenschaft unterscheidet sich durch ihre Ausrichtung von anderen Unternehmensformen. Der Geschäftsbetrieb dient der sozialen Förderung der Mitglieder. Die Eigenschaft, welche die Befragten am ehesten mit den Genossenschaften verbinden ist das regionale Geschäftsmodell. Über die Hälfte der Befragten war dieser Meinung (51,6%). Die baden-württembergische Wirtschaft ist bekannt für ihren Mittelstand. Rund zwei Drittel der Arbeitnehmer im Land sind bei einem kleinen oder mittleren Unternehmen angestellt. Der Mittelstand ist somit das Rückgrat der Wirtschaft das es zu erhalten gilt. Hierbei ist die große Mehrheit der Befragten (79,4%) der Meinung, dass Genossenschaftsbanken wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken eine wichtige oder zumindest eher wichtige Rolle für einen starken und dezentralen Mittestand spielen. Bei der Bewältigung von Herausforderungen des demografischen Wandels, wie etwa einer verlässlichen Versorgung mit Ärzten und Pflegekräften, misst mehr als die Hälfte der Befragten (56,3%) den Genossenschaften eine wichtige Bedeutung zu (Angabe „wichtig“ und „eher wichtig“). Dass Genossenschaften einen entscheidenden Beitrag für Menschen und Unternehmen leisten ist unbestritten. Das zeigt allein die über 170 Jahre zurückreichende Geschichte der Genossenschaften. Und damals wie heute sind Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe eine „starke Idee“.

Aus der Wissenschaft

GENO-Wissenschaftspreis

Im Festjahr 2018, in welchem an den 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen erinnert wird und die Universität Stuttgart-Hohenheim ihr 200-jähriges Bestehen feiert, fand die Verleihung des GENO-Wissenschaftspreises im passendem Rahmen statt, um  die gelungene Vereinigungen von Genossenschaftswesen und Wissenschaft zu würdigen. Der GENO-Wissenschaftspreis wird im zweijährigen Turnus verliehen, so auch am 25.06.2018 im Rahmen einer Veranstaltung im Schloß der Universität Hohenheim. Gefördert werden Doktoranden, Nachwuchswissenschaftler oder Studierende der Forschungsstelle für Genossenschaftswesen und von den Lehrstühlen Bankwirtschaft und Finanzdienstleistung sowie Agrarinformatik und Unternehmensführung der Universität Hohenheim, die sich mit praxisbezogenen Fragestellungen und Entwicklungen im Genossenschaftswesen befassen.

 

Umfrage zu Qualifikationen und Netzwerken von Vorständen und Aufsichtsräten in Energiegenossenschaften – Ergebnisse liegen vor

Gemeinsam mit verschiedenen genossenschaftlichen Regionalverbänden haben die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) und die Leuphana Universität in Lüneburg in einer bundesweiten Online-Umfrage die Qualifikationen und Netzwerke von Vorständen und Aufsichtsräten deutscher Energiegenossenschaften untersucht. Das Ergebnis: Vorstände und Aufsichtsräte sind im Mittel ca. 55 Jahre alt, überdurchschnittlich gut ausgebildet, ca. 2/3 haben einen Hochschulabschluss. Betrachtet man die Qualifikationen nach Fachgebieten, so sind die Vorstände besonders stark in Betriebswirtschaft und bei Projektentwicklung und Management. Lücken haben sie dagegen, auch nach eigener Wahrnehmung, bei Vertrieb sowie Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Das ist deshalb besonders kritisch, weil knapp die Hälfte der Genossenschaften in der Umfrage ihre Geschäftsmodelle ändern oder erweitern wollen. Dabei nehmen sie vor allem solche Modelle in den Blick, die Know-How im Bereich Marketing und Vertrieb verlangen wie bspw. Stromvertrieb, speziell Mieterstrommodelle oder Contracting. Auch die Aufsichtsräte und die Netzwerke der Vorstände können diese Lücken nicht kompensieren, weil sie genau in denselben Fachgebieten Schwächen haben. Es gibt also durchaus Handlungsbedarf für die Genossenschaften. Zur Erweiterung der Know-How-Basis sind verschiedene Strategien denkbar: von Training über die Erweiterung von Vorständen oder Kooperationen zwischen Genossenschaften und mit anderen Organisationen bis hin zur gezielten Beauftragung von Dienstleistern ist vieles denkbar. Die genossenschaftlichen Regionalverbände stehen den Energiegenossenschaften bei der Umsetzung ihrer strategischen Weiterentwicklung unterstützend zur Seite.

Aus der Gesellschaft

Keynote-Vortrag von Prof. Doluschitz (Leiter der Forschungsstelle für Genossenschaftswesen der Universität Hohenheim) „Ländliche Genossenschaften – Prinzipien, Entwicklungen und
aktuelle Herausforderungen“

In Vorbereitung der International Conference on Agriculture and Life Sciences an der Agricultural University of Tirana, Albanien, 07.-09. Mai 2018, erhielt Prof. Doluschitz die Einladung zur Präsentation eines Keynote-Vortrags. Als Thema für diesen Vortrag wählte er „Ländliche Genossenschaften – Prinzipien, Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen“.

Die Anerkennung der Genossenschaftsbewegung durch die deutsche UNESCO-Kommission und der Vereinten Nationen 2016 sind u. a. Beispiele dafür, dass die Genossenschaftsidee und damit verbunden auch Genossenschaften heute noch Anerkennung und Beachtung erfahren. Weltweit hat gemeinschaftliches Handeln in Form von Genossenschaften mittlerweile große Verbreitung und Anwendung gefunden. Beispielsweise ist in Kenia durchschnittlich jede fünfte Person, in den USA jede vierte Person, in Kanada jede dritte Person Mitglied in einer Genossenschaft. Deutschlandweit ist durchschnittlich jede vierte Person Mitglied in einer Genossenschaft, in Baden-Württemberg jede/r Dritte. Im Rahmen ihrer Promotion an der Forschungsstelle für Genossenschaftswesen (Universität Hohenheim) beschäftigt sich Frau Olta Sokoli, unter der Betreuung von Prof. Dr. Reiner Doluschitz mit Genossenschaften in Albanien. Dies war u. a. Grund für die Wahl des Vortragsthemas. Gegenwärtig werden, vor dem bewegten geschichtlichen Hintergrund Albaniens, die Möglichkeiten von genossenschaftlichem Handeln in der kleinstrukturieren Landwirtschaft, in der ein Großteil der landwirtschaftlichen Betriebe eine Fläche <2 ha bewirtschaftet, untersucht. Die 45 bereits bestehenden Genossenschaften im Sektor Landwirtschaft finden sich überwiegend in den Bereichen Gemüse und Oliven.

 

Initiative DiscoverEU

2018 ist das Europäische Kulturerbejahr. Viele Veranstaltungen in ganz Europa würdigen den Reichtum unseres kulturellen Erbes und laden zum Mitfeiern ein. Dies nimmt die Europäische Union zum Anlass, um unter achtzehnjährigen Reiselustigen 15 000 Travel-Pässe zu verlosen, um auf eine Entdeckungsreise durch Europa zu gehen. Mit dem Travel-Pass ist es möglich per Zug, Busse oder Fähren den europäischen Kontinent zu erkunden. In Ausnahmefällen sind sogar Flugreisen erlaubt. Dies bietet die wunderbare Chance Genossenschaften in anderen Ländern kennen zu lernen und zu entdecken, wie der Genossenschaftsgedanke in anderen Teilen Europas zur Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft vor Ort beiträgt und wie die traditionellen genossenschaftlichen Prinzipien und Werte in anderen EU-Ländern gelebt werden.

Aller weiteren Informationen sowie die Anmeldmodalitäten finden Sie unter:

https://europa.eu/youth/discovereu_de

 

Sozialer Marktplatz Stuttgart der Stadt Stuttgart und der mehrwert gGmbh - Kooperation von gemeinnützigen Organisationen
und Unternehmen

Wieder ist es so weit: Am 24. Juli findet der Soziale Marktplatz zum 10. Mal statt.

Gutes tun und gemeinsam gewinnen: Der Marktplatz ist ein bunter Ort des Zusammentreffens, Handelns und der Kommunikation. Akteure aus Wirtschaft, sozialen, kulturellen und anderen gemeinnützigen Institutionen treffen sich für gemeinsame „Gute Geschäfte“ auf Augenhöhe. Sie schließen Engagementvereinbarungen, bei denen jeder Partner etwas einbringt. In den letzten 10 Jahren sind so in der Region Stuttgart bereits eine Vielzahl gewinnbringender Kooperationen entstanden. Um die Ausgewogenheit zwischen den handelnden Unternehmen und den gemeinnützigen Organisationen zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Gern machen wir Sie auf die Veranstaltung aufmerksam, weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten der Stadt Stuttgart und der mehrwert gGmbh:

http://www.stuttgart.de/sozialer-marktplatz

https://www.agentur-mehrwert.de/do-good/

Veranstaltungen

05.07.2018 
BWGV vor Ort: Stallwächterparty Berlin 

Teilnahme mit persönlicher Einladung seitens der Landesregierung möglich.
https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/vertretung-beim-bund/veranstaltungen-und-besucher/veranstaltungskalender/

07.07.2018     
GENO-Tag

Ort: Aalen
Um die Vielfalt und Möglichkeiten der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft allen interessierten Baden-Württembergern zu präsentieren, veranstaltet der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband jährlich den Genossenschaftstag, an dem sich zahlreiche Genossenschaften aus Baden-Württemberg mit Aktionen präsentieren.
https://www.wir-leben-genossenschaft.de/de/genossenschaftstag-62.htm

Stellenangebote

Stellenangebote im BWGV:
Der BWGV sucht zurzeit neue Mitarbeiter in den Bereichen Beratung, Steuerberatung, Bildung/ Personalentwicklung, Prüfung Verwaltung und Interessenvertretung. Detaillierte Angaben zu den Anforderungsprofilen finden Sie auf unserer Jobbörse.

 

Jobs in den Genossenschaften:
Rund 35.000 Menschen arbeiten in den insgesamt 830 baden-württembergischen Genossenschaften Hier veröffentlichen die Genossenschaften ihre Jobgesuche.

 
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